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Sonntag, 18. April 2010 |
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Nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen die SV Elversberg 07 spitzt sich der Kampf um den Klassenerhalt für die Borussen-Amateure zu. Dabei geben die Ergebnisse der Abstiegskonkurrenten, aber auch die Leistungssteigerung der personell gebeutelten Horst Wohlers Elf dennoch Hoffnung auf ein erfolgreiches Saisonfinale. Marcel Podszus raufte sich die Haare. Nur wenige Zentimeter fehlten dem Mittelstürmer zum Torerfolg, nachdem er zuvor aus kurzer Distanz knapp am linken Torpfosten vorbei zielte. Elversberg-Keeper Matthias Kuhn wäre machtlos gewesen. Die Szene in der Schlussminute der Begegnung der Borussen-Amateure gegen die SV Elversberg 07 war sympthomatisch für eine aus Borussen-Sicht von Anfang an unter ungünstigen Vorzeichen stehende Partie. Der im Vergleich zur erfolgreich bestrittenen Worms-Begegnung auf vier Positionen veränderte und mit Ausnahme von Jan-Ingwer Callsen-Bracker ohne Zuwachs von der Lizenzspielermannschaft Vorlieb nehmende VfL mühte sich im Duell gegen die mit einer Erfolgsserie von sechs ungeschlagenen Spiele angereisten Saarländer von der ersten Minute an mit viel Eifer und Engagement. Vor den Augen geballter Fußballprominenz (Gerd vom Bruch, Rudi Gores, Arie van Lent, Christian Ziege) bestimmten die im Mittelfeld mit Debütant Julian Korb angetretenen Borussen von Anfang an die Partie gegen die favorisierten Gäste. Doch war es die Durchschlagskraft im Angriff, die den Borussen vollends abging und den Gästen in die Karten spielte. So war es Gästestürmer Jeton Arife, der in der Anfangsphase (8. Minute) erstmals den prächtig reagierenden Frederic Löhe im Borussentor zum Einsatz zwang. Fortan mühten sich die von dem auffällig agierenden Ekrem Engin angetriebenen Borussen erfolgreich um Spielkontrolle. Die vermeintliche Überlegenheit endete jedoch spätestens am Strafraum, wo Sturmführer Marcel Podzsus sich zwar redlich mühte, jedoch oftmals auf sich alleine gestellt war. Dabei entpuppte sich der für den verletzten Guiseppe Pisano erstmals in der Startelf stehende Marcel Platzeck nur im ersten Spielabschnitt der ersten Halbzeit als adäquater Sturmpartner des Sturmroutiniers. Anders die Gäste, bei denen Emre Güral zunächst in der 23. Spielminute eine durch Frederic Löhe vereitelte Großchance liegen ließ, um wenige Minuten später nach einem zuvor erfolgten Pressschlag in Strafraumhöhe völlig freistehend vor Löhe erfolgreich abzuschließen. Um den Ausgleichstreffer noch vor dem Halbzeitpfiff bemüht, verzettelten sich die Borussen nach teilweise gelungenem Spiel spätestens in Strafraumhöhe, so dass Gästekeeper Matthias Kuhn sein Tor nicht ernsthaft in Gefahr sah. Mit dem debütiernden U19-Akteur Elias Kachunga für den nicht überzeugenden Matthias van de Weth mühte sich die Borussia im zweiten Spielabschnitt um Ergebniskorrektur. Wenngleich erneut optisch überlegen, mangelte es dem VfL weiterhin an Effektivität. Gelungene Kombinationen im Mittelfeld über den sich erstaunlich behauptenden Julian Korb, dem galligen Ekrem Engin und den stets von hinten treibenden Benjamn Baltes setzten den Gegner unter Druck, ohne ihn jedoch aus dem Spiel zu nehmen. Im Gegenteil - so waren die schnörkellos und mit viel Selbstvertrauen agierenden Gäste mit ihrem schnellen Konterspiel eine stetige Gefahr für das von Frederic Löhe vor einer nicht immer sattelfest wirkenden Abwehr wachsam gehütete VfL-Tor. Jeton Arife war es schließlich in der 60. Spielminute vorbehalten, den Deckel auf die Partie zu machen, doch scheiterte er aussichtsreich eher kläglich am Pfosten. Glück für die Borussia, die mit Niclas Dams für den am Ende überforderten Marcel Platzeck nochmals taktisch umstellte (64. Spielminute) und zur Schlussoffensive blies. Kurze Zeit später war es dann eine vermeintliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters Andreas Bischof, der das offensichtliche Handspiel der Gäste im eigenen Strafraum als nicht absichtlich wertete, und damit die Gemüter erhitzte. In einer drangvollen Schlussphase berannte der VfL dann noch das Tor der sich vergeblich um Entlastung mühenden Gäste und scheiterte dabei in letzter Minute noch an dem Schusspech von Stürmer Marcel Podszus. Vor dem richtungsweisenden Kellerderby bei Eintracht Trier (Freitag, 19.00 Uhr) bleibt die U23, Tabellenvierzehnter mit nunmehr drei Punkten Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Dabei profitierte die Borussia von den aus Borussen-Sicht positiven Resultaten der direkten Abstiegskonkurrenz (lediglich Schalke 04 II konnte mit einem Unentschieden den Punkteabstand verkürzen). Stimmen um Spiel: Borussias U23-Trainer Horst Wohlers: »Unser Manko ist die Chancenverwertung. Leider wurde der aus meiner Sicht klare Handelfmeter vom Schiedsrichter nicht gegeben. Uns fehlt in dieser Situation dann auch ein wenig das Glück. Erfreulich ist das gelungene Debüt von Julian Korb und die Resultate der Konkurrenz, die letztlich an unserer Tabellensituation trotz der unverdienten Niederlage nicht viel ändert.« Gästetrainer Günter Erhardt: »Man hat gesehen, warum wir zuletzt so wenig Gegentore bekommen haben. Leider haben wir es versäumt, unsere Konter spielentscheidend auszuspielen. So haben wir die Borussia im Spiel gehalten. Die strittige Handelfmeterszene habe ich nicht eindeutig gesehen, jedoch glaube ich, dass der Schiedsrichter richtig lag, da die Hand aus meiner Sicht nicht zum Ball ging. Prinzipiell bin ich aber der Meinung, man sollte seine Tore aus dem Spiel heraus erzielen um nicht auf derartige Entscheidungen angewiesen zu sein. Die Borussia war zwar optisch überlegen, doch hatten wir in beiden Halbzeiten die eindeutigeren Chancen. Unser Sieg war verdient.« Ex-Kult-Stadionsprecher Rolf Göttel: »Wir hatten zahlreiche Chancen, aber das Tor nicht getroffen. Das ist in der aktuellen Situation gefährlich.« Matthias van der Weth: »Wir hatten viele Chancen. Leider haben wir sie nicht verwertet. Meine sportliche Zukunft ist noch völlig offen. Mein Berater ist in Gesprächen. Es gibt aber noch nichts zu vermelden.« Lars Schuchhardt: »Das Ergebnis ist schade für uns. Zu meinem eventuellen Verbleib bei der Borussia kann ich noch nichts sagen. Erst einmal steht der Klassenerhalt im Vordergrund und erst dann wird sich entscheiden, wohin die Reise geht.« Gerd vom Bruch: »Für die Borussia ist es sehr wichtig, dass die U23 die Regionalliga-Zugehörigkeit erhält. Wie will man talentierten Jungen denn sonst die Perspektiven schmackhaft machen?« Rudi Gores: »Soweit es mir die Zeit erlaubt, besuche ich die Spiele der U23-Mannschaft. Die Borussia sollte sich mal Gedanken machen, ob das Grenzlandstadion, in dem manchmal mehr Ordner als Zuschauer anwesend sind, die richtige Spielstätte ist. Die Regionalliga-Spiele haben einen anderen Rahmen verdient.« Die Kurzstatistik zum Spiel: Borussia Mönchengladbach II: Löhe - Baltes, Callsen-Bracker, Heubach, Pirschel - Vogel (83. Dams), Korb - von der Weth (46. Kachunga), Engin - Platzek (64. E. Schaaf), Podszus Tor: 0:1 Güral (27.) Zuschauer: ca. 300 im Rheydter Grenzlandstadion Quelle: torfabrik.de |
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Freddi verlängert laufenden Vertrag bei Borussia Mönchengladbach vorzeitig um ein weiteres Jahr |
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Freitag, 26. Februar 2010 |
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„Frederic hat bei uns bewiesen, was er kann, deswegen möchten wir ihn als eines unserer Talente langfristig an uns binden“, sagt Sportdirektor Max Eberl, der gemeinsam mit dem jungen Torhüter dessen Zukunft plant. „Frederic muss im nächsten Schritt auf möglichst hohem Niveau Erfahrungen sammeln, deswegen ist es unsere gemeinsame Idee, ihn im Sommer an einen Proficlub auszuleihen“, erklärt Eberl. Der neue Vertrag läuft bis Juni 2012.
"Ich freue mich, dass Borussia an mich glaubt und werde weiter Gas geben um meine Chance zu suchen. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal auf die Rückserie bei der U23 in der Regionalliga. Im Sommer schauen wir dann weiter." sagt Freddi zur Vertragsverlängerung. |
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VfL-Reserve verzweifelt an Löhe |
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Montag, 21. Dezember 2009 |
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Die VfL-Reserve wartet weiter aufr ihren achten Saisonsieg, bei Mönchengladbachs Zweiter Mannschaft reichte es für das Michaty-Team nur zu einem 1:1. Dennoch war der Coach alles andere als unzufrieden: „Die Jungs haben eine Super-Leistung abgeliefert und die Partie über 90 Minuten komplett bestimmt. Das war ein absolut würdiger Abschluss der hervorragenden Hinrunde.“
Dass es für den VfL dennoch nicht zu einem „Dreier“ reichte, lag vor allem an Frederic Löhe im Kasten der Hausherren. Denn dieser parierte gleich mehrfach überragend und trieb die Bochumer so fast zur Verzweiflung. „Er hat eine ganz starke Leistung abgeliefert“, fand Nico Michaty lobende Worte für den Borussia-Schlussmann.
Weniger anerkennend hingegen fiel sein Urteil über Schiedsrichter Sven Jablonski aus Bremen aus. „Wir hätten zwei Elfmeter bekommen müssen“, schimpfte der Trainer. „Vor allem als Marc Rzatkowski von Löhe zu Fall gebracht wurde.“ Weil im Gegenzug Giuseppe Pisano im Anschluss an einen Konter zum 1:0 für die Hausherren traf, schien alles auf einen verpatzten Jahres-Abschluss hinauszulaufen.
Doch kurz nach Wiederanpfiff schlugen die Bochumer zurück: Über Philipp Semlits und Mirkan Aydin kam der Ball zu Marc Rzatkowski, der zum Ausgleich einschoss. „Er hat seine Top-Leistung mit seinem Tor gekrönt“, lobte Michaty den 19-Jährigen, der vor der Saison aus der eigenen Jugend „hochgezogen“ wurde und sich prompt zum Leistungsträger und Toptorschützen des VfL entwickelte. In Gladbach hätte er seine Torquote sogar noch ausbauen können, scheiterte aber mit zwei Kopfbällen an Löhe.
So also musste die Heimreise nach Bochum mit „nur“ einem Punkt im Gepäck angetreten werden, wo am Abend gemeinsam mit den Profis die Weihnachtsfeier anstand. Trotz aller Freude über die gelungene Hinrunde schwang bei den VfLern am Ende aber auch jede Menge Wehmut mit. Schließlich galt es Abschied zu nehmen von Co-Trainer Rouven Schröder, den es zurück nach Lübeck zieht und der sich in Gladbach mit einer blitzsauberen Leistung in der Innenverteidigung von seinem Team verabschiedete. „Er hat super gespielt, die Mitspieler gepusht und die Abwehr zusammengehalten“, lobte ihn Michaty. „Sein Abschied ist für uns wirklich sehr, sehr schmerzlich.“ Quelle: Reviersport |
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Bericht über Freddis Leistung auf derwesten.de |
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Montag, 21. Dezember 2009 |
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Beim 1:1-Remis gegen Gladbachs Zweite bekam der scheidende Co-Trainer Rouven Schröder sein "Abschiedsspiel". VfL II bot eine starke Leistung. Borussia Mönchengladbach II - VfL Bochum II 1:1 (1:0) Tore: 0:1 Pisano (44.), 1:1 Rzatkowski (55.) VfL Bochum U 23: Esser - Duah, Schröder, Kalina, Pellowski - Zech, Megert - Semlits, Labiadh (86. Hibbeln) - Rzatkowski - Aydin Zwar ohne Sieg, dafür aber mit einer ansprechenden Leistung beendete die U 23 des VfL Bochum das insgesamt erfolgreiche Fußball-Jahr 2009, an dessen Ende die jungen Talente sich auf dem dritten Platz in der Regionalliga festgebissen haben. „Wir hätten den Sieg verdient gehabt. Die gesamte Truppe hat eine sensationelle Leistung abgerufen”, lobte Trainer Nico Michaty seine Schützlinge nach dem 1:1-Remis gegen Mönchengladbachs Zweite. Vielleicht war es die Tatsache, dass Co-Trainer Rouven Schröder in einer Art Abschiedsspiel noch einmal für den VfL Bochum auf dem Platz stand, welche die Blau-Weißen zu dem versöhnlichen Jahresabschluss antrieb. Die Bochumer machten jedenfalls mit spektakulärem Offensivspiel von der ersten Minute an klar, wer die spielbestimmende Mannschaft an diesem so verschneiten Samstag werden sollte. Allein das Glück war dem VfL nicht hold. Gleich zwei Mal verweigerte Schiedsrichter Jablonski einen Elfmeter, was Trainer Michaty auch nach dem Spiel kaum fassen konnte: „Zumindest das Foul an Marc Rzatkowski war eine glasklare Sache.” In der 35. Minute legte der Mittelfeld-Dribbler, der gegen Gladbach als hängende Spitze fungierte, den Ball an Torwart Löhe vorbei und wurde dann, wie im Spiel gegen Lotte, elfmeterreif umgerissen. Dieser Frederic Löhe, der eigentlich schon unter der Dusche hätte stehen müssen, vereitelte in der Folge eine Möglichkeit nach der nächsten. Zu allem Unglück traf Gladbach kurz vor der Pause mit seinem ersten Torschuss gleich ins Schwarze. Mit einem 0:1-Rückstand musste die Michaty-Elf also in die Kabine. Bochums U 23 steckte den Rückstand aber gut weg und machte da weiter, wo sie aufgehört hatte. In der 55. Minute wurde das VfL-Offensivspiel schließlich belohnt. Eine schöne Kombination über Philip Semlits und Mirkan Aydin, schloss Rzatkowski trocken zum 1:1-Ausgleich aus wenigen Metern ab. Beinahe hätte Schröder sein „Abschiedsspiel” sogar mit einem Tor gekrönt, aber Löhe, der auch in der zweiten Hälfte überragte, fischte den hart platzierten Kopfball des scheidenden Co-Trainers aus dem Winkel. So war Michaty zwar am Ende traurig, einen statt drei durchaus verdienten Punkten mitgenommen zu haben, gab sich aber, ob der starken Leistung seiner Elf, sehr zufrieden mit dem würdigen Jahresabschluss: „Wir haben das Spiel auf schwierigen Bodenverhältnissen über 90 Minuten dominiert. Uns hat einfach das Quäntchen Glück gefehlt. Ich bin stolz auf meine Truppe.” Quelle: derwesten.de
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Freddi zu Gast bei Fanclub |
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Montag, 21. Dezember 2009 |
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Heilberscheid. Die beiden Profifußballer des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach, Jan-Ingwer Callsen-Bracker (25) und Frederic Löhe (21), weilten am vergangenen Sonntag auf Einladung des Fanclubs «Westerwälder Borussenfohlen» in Heilberscheid. Die beiden «Fohlen-Profis» standen Rede und Antwort beim Stammtisch mit den Fanclub-Mitgliedern und fußballinteressierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Vereinslokal «Dorfschänke» in Heilberscheid. In Abstimmung mit dem Fanprojekt von Borussia Mönchengladbach kamen die beiden Bundesliga-Profis im Rahmen der Fanclub-Weihnachtsfeier zum Small-Talk in den Westerwald. Jan-Ingwer Callsen Bracker und Frederic Löhe waren übereinstimmend der Meinung, Gladbach befinde sich auf einem guten Weg. Nachdem die Spieler ihre «Star-Schnitt-Poster» mit viel Spaß und guter Laune selbst zusammen gebastelt und geklebt hatten, erfüllten sie zahlreiche Autogrammwünsche und ließen sich bereitwillig mit den Gastgebern fotografieren. Der Sonntag-Nachmittag war für alle Anwesenden ein tolles Erlebnis. Quelle: Nassauische Neue Presse |
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Borussias Amateure mit bester Saisonleistung |
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Sonntag, 6. Dezember 2009 |
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Niklas Kirchhofer und Olaf Kozany Sonntag, 06. Dezember 2009 - 19:22 Uhr Am Samstag spielten die Amateure von Borussia Mönchengladbach gegen den Nachwuchs von Bayer Leverkusen. Durch Tore von Damahou, Lamidi und Pisano siegten die Hausherren im Rheydter Grenzlandstadion verdient mit 3:2 und boten eine außerordentliche Leistung. Am Freitagabend noch in der Münchener Allianz-Arena, am Samstagmittag in der Startformation im Grenzlandstadion – Borussia Mönchengladbachs Nachwuchskicker Tony Jantschke hatte ein strammes Reiseprogramm hinter sich gelassen und konzentrierte sich in den folgenden 90 Minuten auf den 17. Spieltag der Regionalliga West.
Zusammen mit Innenverteidiger Niklas Dams sollte der Jungprofi dem Team von Amateurtrainer Horst Wohlers die nötige Stabilität in der Defensive geben. Und dies machte der gerade mal 1,77m große Tony Jantschke mit Bravour.
In den ersten 30 Minuten brauchte der Youngster kaum eingreifen und sah ein gefälliges Spiel seiner Nachwuchskollegen vor sich, in dem Giuseppe Pisano die erste Chance der Partie verzeichnete. Vorausgegangen war in der elften Minute ein Eckball des eigentlich U19-Junioren Patrick Herrmann, den Pisano per Kopfball an den Pfosten setze.
In der 25. Spielminute zappelte das Leder allerdings im Kasten der Leverkusener. Joel Damahou hatte sich ein Herz genommen und aus knapp 25-Metern-Entfernung unhaltbar zur 1:0-Führung getroffen.
Leverkusen kam erst in der 35. Minute zu seiner ersten Chance. Hier zeigte sich Niklas Dams jedoch hellwach und klärte einen Angriffsversuch von Bayer-Stürmer Kevin Kampl.
Die letzte Torchance des ersten Spielabschnitts hatten dann wieder die Borussen. Den Anfang machte Patrick Herrmann, der am zweiten Pfosten stehend eine Flanke per Kopf auf Marcel Podszus ablegte. VfL-Stürmer Podszus zog direkt ab und zwang Leverkusens Keeper Dominik Poremba zu einer Glanztat (43.).
120 Sekunden später griff Schlussmann Poremba schließlich hinter sich. Pisano legte per Hacke auf den durchstartenden Lamidi und der schnelle Angreifer vollendete den feinen Spielzug mit einem satten Schuss in die Maschen. Mit der 2:0-Pausenführung ging es an diesem ungemütlichen nasskalten Herbsttag in die Kabine.
Nach dem Wechsel kamen die Gäste besser ins Spiel – Borussia Mönchengladbach verlegte sich aufs Kontern. So geschehen in der 50. Minute, als Pisano alleine vor Torwart Poremba auftauchte. Leverkusens Schlussmann zeigte sich erneut von seiner besten Seite und wehrte zur Ecke ab.
Auf der Gegenseite fiel dann der 2:1-Anschlusstreffer. Kevin Kampl krönte seine Einzelleistung mit einem 16-Meter-Schuss, der unhaltbar für Mönchengladbachs Keeper Löhe einschlug (73.).
Praktisch im Gegenzug stellte der VfL den alten Tore-Abstand wieder her. Lamidi bediente mit einem feinen Heber Pisano und der Ex-Schalker traf in der 74. Minute zum 3:1.
Leverkusen gab nicht auf und versuchte weiterhin den Druck aufrecht zu erhalten. Dabei zeigte die Gladbacher Hintermannschaft um Tony Jantschke gutes Stellungs- und Kopfballspiel. Einmal zu gut – denn hatte Tony Jantschke die vergangenen 86 Minute insbesondere mit hervorragendem Kopfballspiel geglänzt, verlängerte er vier Minuten vor Spielende eine Leverkusener Freistoßhereingabe per Kopf zielgenau ins eigene Netz.
Es brannte jedoch nichts mehr an und somit verließen die Jungs von Trainer Horst Wohlers den Platz als Sieger. Fiel das End-Ergebnis knapp aus, so entsprach es nicht unbedingt dem Spielverlauf. Borussia Mönchengladbach hatte vor allem im ersten Abschnitt viele Einschussmöglichkeiten liegen gelassen und damit die drei Punkte hochverdient eingefahren. Für Borussias Coach eine Leistung, die sich abzeichnete.
»Es war eins unserer besten Spiele – aber die letzte Trainingswoche zeigte schon, in welcher Verfassung meine Truppe war.«
Zudem zeigten sich die abgestellten Profis mit einer makellosen Einstellung. Sowohl Moses Lamidi, der die vergangene Woche komplett bei den Amateuren mittrainierte, als auch Roman Neustädter, Frederic Löhe und Tony Jantschke bewiesen, dass sie der jungen Truppe helfen können.
Am nächsten Samstag dürfen sie sich erneut beweisen, dann tritt Borussias U23 bei Waldhof Mannheim an. Die Kurzstatistik zum Spiel: Borussia Mönchengladbach II: Löhe - Pirschel, Jantschke, Dams, Heubach - Damahou, Neustädter – Lamidi (84. Schuchardt), Herrmann (86. Bäcker) - Pisano, Podszus (87. Kacar) Bayer 04 Leverkusen II: Poremba - Selmani, Schultens, Happe, Touré, Kaplan, Kampl, Lima Ribeiro (71. Vasquez Pardo), Marquet, Zieba (71. Rubink), Drexler (45. Kluft) Reserve: Blaswich (Tor), von der Weth, Platzek, E. Schaaf / Bobel (Tor), Grummel, Köse, Weller Tore: 1:0 Damahou (25.), 2:0 Lamidi (45.), 2:1 Kampl (73.), 3:1 Pisano (74.), 3:2 Jantschke (86., Eigentor) Gelbe Karten: Damahou (3. Gelbe Karte), Heubach (6) / Happe (1) Schiedsrichter: Jan-Eike Ehlers (Weyhe) - Michel Haupt, Johann Pfeifer Zuschauer: 289 im Rheydter Grenzlandstadion Quelle: Torfabrik.de |
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U23 gewinnt gegen Leverkusen 2 |
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Samstag, 5. Dezember 2009 |
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3:2-Sieg gegen Werks-Elf Borussias U23 gewann am heutigen Samstag das Heimspiel gegen die Zweitvertretung von Bayer Leverkusen 3:2 und verschaffte sich damit Luft im Abstiegskampf. Eine erfreuliche Nachricht gab es für U23-Trainer Horst Wohlers schon vor dem Anpfiff, der Übungsleiter konnte gegen Leverkusen auf Tony Jantschke zurückgreifen. Die Profi-Leihgabe bildete zusammen mit Niklas Dams die Innenverteidigung, links verteidigte Tim Heubach, rechts kam Jan-Lukas Pirschel zum Einsatz. Die Borussen zeigten von Beginn an, dass sie an diesem Tage unbedingt punkten wollen, um sich ein wenig Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Die erste Torchance des Spiels hatte VfL-Angreifer Giuseppe Pisano, nach einer schönen Kombination setzte er sich gegen zwei Leverkusener durch, sein Schuss verfehlte nur knapp das Ziel. Auch an der nächsten Möglichkeit war Pisano beteiligt, sein Kopfball knallte gegen den Pfosten. In der Folge spielte sich das Spielgeschehen auf dem tiefen Boden im Grenzlandstadion vor allem im Mittelfeld ab. Der nächste Aufreger dann in der 25. Minute - und was für einer. Aus gut 30 Metern nahm sich Joel Damahou ein Herz und zog aus der Distanz ab. Sein Schuss prallte auf dem nassen Rasen kurz vor Bayer-Schlussmann Dominik Poremba auf, wodurch der Ball seine Flugball änderte und unhaltbar im Netz einschlug – 1:0 für den VfL. Mit diesem Ergebnis schien es auch in die Kabine zu gehen, doch eine Gelegenheit bekamen die Borussen noch: Beinahe mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Moses Lamidi auf 2:0. Nach einem schönen Hackentrick von Pisano tauchte Lamidi frei vor dem Bayer-Gehäuse auf, behielt die Ruhe und schob die Kugel ins kurze Eck ein.
Wer nach dem Wiederanpfiff dachte, die Gäste aus Leverkusen würden das Spielgeschehen weiter in die gegnerische Hälfte verlagern, der sah sich getäuscht. Die Borussen kontrollierten weiterhin das Spielgeschehen, und kamen durch Pisano und Lamidi zu einer Doppelchance (67./.68). In der 70. Minute dann die nächste Möglichkeit für die Wohlers-Elf. U19-Akteur Patrick Herrmann setzte sich auf der rechten Seite durch, sein Pass in die Mitte fand aber keinen Abnehmer. Die Borussen schienen die Partie ganz sicher im Griff zu haben und beinahe aus dem Nichts verkürzte die Werks-Elf auf 1:2. In der 73. Spielminute erzielte Kevin Kampl den Anschluss. Die Borussen brachte dieser Gegentreffer aber keineswegs aus dem Konzept, eine Minute später war es Pisano, der den alten Abstand wieder herstellte. Nach einem schönen Zuspiel von Pirschel kam Pisano frei vor Poremba zum Abschluss. In der 86. Minute verkürtze Leverkusen noch einmal auf 2:3. So blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff. Durch diesen dreifachen Punktgewinn belegt Borussia U23 nun den 13. Tabellenrang der Regionalliga und hat drei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Am kommenden Wochenende müssen die Borussen bei Waldhof Mannheim antreten.
Borussia: Löhe – Pirschel, Jantschke, Dams, Heubach – Damahou, Neustädter – Lamidi (84. Schuchardt), Herrmann (86. Bäcker) – Pisano, Podszus (87. Kacar).
Tor: 1:0 Damahou (25.), 2:0 Lamidi (45.), 2:1 Kampl (73.), 3:1 Pisano (74.), 3:2 Jantschke (ET., 86.).
Zuschauer: 289. |
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Knappe Niederlage beim Tabellenführer |
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Samstag, 28. November 2009 |
Borussias U23 hat am Freitagabend bei den Sportfreunden Lotte mit 1:2 verloren. Die frühe Führung durch Guiseppe Pisano reichte nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen. Durch die Niederlage konnte sich die Mannschaft von Trainer Horst Wohlers nicht aus den hinteren Tabellenregionen verabschieden und bleibt mit 18 Punkten aus nun 16 Spielen auf dem 14. Platz. Die Sportfreunde grüßen nach dem knappen Sieg weiter von der Tabellenspitze. Dabei erwischte Borussias Nachwuchs einen Start nach Maß. Bereits in der 3. Minute gelang Stürmer Guiseppe Pisano die frühe Führung mit dem ersten Angriff. Mit dem Vorsprung im Rücken bestimmte der VfL in der Folge das Spiel und gestattete dem Gegner kaum Möglichkeiten.  Der konzentrierte Blick von Freddi und Einsatz der Mannschaft brachte am Ende nichts - eine sehr unverdiente Niederlage... Doch wie so oft in dieser Saison war es dann eine Unachtsamkeit der jungen Abwehr, die den Gegner zurück ins Spiel brachte. Ein hoch in den Strafraum geschlagene Ball konnte nicht geklärt werden und plötzlich stand es 1:1. Diesen Tiefschlag steckten die Borussen aber gut weg und zeigten sich auch nach dem Ausgleich fußballerisch überlegen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff aber dann sogar die Führung für die Heimmannschaft. „Wir haben leider immer wieder Probleme beim Verteidigen von Standardsituationen“, so Wohlers. Folglich fiel das zweite Lotter Tor auch nach einem Eckball. In der zweiten Hälfte investierte Borussia viel, mühte sich aber auf dem tiefen Geläuf vergeblich zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Trainer Wohlers: „Insgesamt eine unglückliche und unnötige Niederlage. Wenn wir nicht schnell lernen besser zu verteidigen, werden wir es schwer haben da unten raus zu kommen.“ Borussia: Löhe – Jantschke, Dams, Kacar, Wanneck (34. Heubach) – Herrman (70. Bäcker), Neustädter, Damahou (60. Podszus), Dowidat – Pisano, Lamidi. Tore: 0:1 Pisano (3.), 1:1 Willers (23.), 2:1 Arend (42.). Quelle: Offizielle Homepage von Borussia Mönchengladbach
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U23 verliert mit Freddi zuhause gg. die Preußen aus Münster |
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Samstag, 21. November 2009 |
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21.11.2009 Heimniederlage gegen Münster Trotz eines schnellen Ausgleichstores von Giuseppe Pisano nach der Pause unterlag Borussia dem SC Preußen Münster in der Regionalliga 1:2. Die erste Chance der Partie hatten die Gäste aus Münster, die mit zahlreichen Fans und offenbar nicht viel weniger Trommeln die Reise aus Westfalen an den Niederrhein angetreten hatten. Eine flache Hereingabe von der rechten Angriffsseite der Preußen klärten jedoch Frederic Löhe und Niklas Dams letztlich mit vereinten Kräften (7.). Beide Mannschaften ließen sich in der Frühphase des Spiels wenig Raum, so dass es kaum zu heiklen Szenen vor den beiden Toren kam. Die Borussen, die im Mittelfeld mit Joel Damahou und Roman Neustädter und davor mit dem jungen Duo Dennis Dowidat und Patrick Herrmann agierten, nahmen das Tor der Gäste in der 14. Minute erstmals ins Visier, als Patrick Herrmann aus 14 Metern das Leder allerdings nicht richtig traf. Kamen die Preußen mit einem schneller vorgetragenen Angriff doch einmal an den Borussen vorbei, klärten Steve Gohouri und Niklas Dams die Situationen meist, bevor sie richtig gefährlich wurden.
Mannschaften neutralisierten sich
Nach 20 Minuten hatte Frederic Löhe einen 20-Meter-Schuss zu parieren, den er zwar nicht festhalten konnte, letztlich aber sicher unter sich begrub. Jetzt wurde es vor den Toren ein wenig lebhafter, weil kurz darauf auch die Borussen eine Kombination bis in den Münsteraner Strafraum brachten, letztlich Dennis Dowidat aber am Schuss gehindert wurde. Im neuerlichen Gegenzug verpuffte ein Angriff der Gäste nach einem schönen Solo noch vor der Flanke. Die Borussen und die Preußen neutralisierten sich, allerdings verschob sich das Spiel Mitte der ersten Hälfte ein wenig in Richtung des Gästetores. Nach 39 Minuten hätte Giuseppe Pisano beinahe von einem riskanten Rückpass der Gäste profitiert. Vier Minuten vor der Pause hatte Borussia dann ein wenig Glück, dass Jens Wissing im Abseits stand, als er aus spitzem Winkel eine Einschusschance hatte. Der dadurch eingeleitete Zwischenspurt vor der Pause führte dann zur Gästeführung. Marc Lorenz scheiterte zunächst noch mit dem Kopf, um dann ein Missverständnis zwischen Frederic Löhe und Lukas Pirschel zum Führungstreffer zu nutzen, das nach einer Kopfball-Rückgabe entstanden war. Mit diesem 0:1 gingen die Mannschaften in die Pause – ein Zwischenresultat, das bis hierhin nicht unverdient war, da die Gäste die besseren Chancen hatten.
Schneller Ausgleich nach der Pause, aber auch das 1:2
Mit einer Riesenchance begann für die Borussen dann die zweite Hälfte. Sekunden nach dem Wiederbeginn setzte sich Patrick Herrmann auf der rechten Seite durch, seine Flanke setzte er jedoch etwas zu hoch an. Im Nachschuss scheiterten auch Pisano und Podszus. Es war jedoch zu spüren, dass Trainer Horst Wohlers seine Mannschaft in der Kabine noch einmal heiß gemacht hatte. Denn Borussia übernahm jetzt das Kommando. Nur zwei Minuten später versäumte es Pisano, den Ball auf Podszus quer zu legen. In der 52. Minute wurde das Engagement belohnt. Dennis Dowidat nahm sich aus gut 20 Metern ein Herz, David Buchholz konnte das Leder nicht festhalten – und diesmal machte Pisano alles richtig, als er den Ball an ihm vorbei zum 1:1 einschob. Nun schien es, als könne Borussia die Partie noch vollends drehen. "Das haben wir auf der Bank natürlich auch gedacht. Aber dann kam es doch anders", schilderte Trainer Horst Wohlers, der besonders bedauerte, dass seine Mannschaft für die Steigerung nach der Pause am Ende nicht belohnt wurde. Trotz mehrerer guter Möglichkeiten waren es die Münsteraner, die zwölf Minuten vor dem Ende durch den eingewechselten Woiciech Pollok das Siegtor erzielten. Danach hatte Patrick Herrmann noch die große Chance, das Remis wieder herzustellen. Nach einem neuerlichen Abpraller, ähnlich wie beim 1:1, brachte er den Ball diesmal aber nicht am Schlussmann vorbei, sondern schoss diesen an. "Sonst hätten wir gegen eine Mannschaft, die ja nun wirklich nicht schlecht ist, zumindest noch den verdienten Punkt geholt", sagte Wohlers, der mit der Leistung der Mannschaft kein bisschen unzufrieden war.
Borussia: Löhe – Wanneck (70. Heubach), Gohouri, Dams, Pirschel – Neustädter, Damahou – Dowidat, Herrmann – Pisano, Podszus (70. Bäcker).
Tore: 0:1 Lorenz (43.), 1:1 Pisano (52.), 1:2 Pollok (78.).
Zuschauer: 777.
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Podszus-Tor bringt 1:0-Sieg der U23 in Essen |
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Samstag, 7. November 2009 |
VON SASCHA KÖPPEN - zuletzt aktualisiert: 07.11.2009 (RP) Für 5,99 Euro gab es Freitagabend vor dem Spiel von Borussias U23 bei Rot-Weiss Essen ein Weihnachts-Paket mit Adventskalender, Schoko-Weihnachtsmann und Tafelschokolade zu kaufen. Ein wenig vorweihnachtlich dürften sich auch Borussen-Trainer Horst Wohlers und seine Mannschaft nach dem Abpfiff gefühlt haben. Denn die Essener gaben den Borussen als Präsent drei Punkte mit auf die Heimreise. Das Tor des Tages fiel in der 65. Minute. Marcel Podszus bekam den Ball von Giuseppe Pisano mustergültig in den Lauf gelegt, umkurvte Torhüter André Maczkowiak und schob zum 1:0-Siegtreffer für Borussia ein. "Um diesen Pass so in die Tiefe zu spielen, muss man fußballerisch schon etwas drauf haben", lobte Wohlers. Schon vor der Pause waren die Borussen, bei denen Steve Gohouri die Innenverteidigung stabilisierte, die tonangebende Mannschaft im Georg-Melches-Stadion. Vier hochkarätige Chancen von Dennis Dowidat, Patrick Herrmann und auch Podszus blieben ungenutzt, während die Gastgeber nur selten vor Torwart Frederic Löhe auftauchten. Der bekam in der Schlussminute noch eine Aufgabe von Denny Herzig gestellt, die er glänzend meisterte. "Wir haben vor der Pause überragend gespielt, uns nach dem Seitenwechsel die drei Punkte erkämpft", fasste Wohlers zusammen. Er lobte neben den fußballerischen Fähigkeiten von Dowidat und Herrmann auch an Steve Gohouris Leistung: "Wäre er immer dabei gewesen, hätten wir sechs oder sieben Punkte mehr." Borussia U23: Löhe - Pirschel, Dams, Gohouri, Wanneck - Neustädter, Damahou - Dowidat (84. Bäcker), Herrmann (76. von der Weth) - Podszus, Pisano (82. Schuchardt). Tore: 0:1 Podszus (65.). Zuschauer: 5350. Quelle: Rheinische Post |
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