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Herzlich Willkommen auf der offiziellen Homepage des Profi-Fussballers Frederic Löhe!
 

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In den Medien
DFB-Pokal Niederlage gegen Augusburg
Sonntag, 15. August 2010

Bitter. Wir scheiden aus.

Ausgangslage: in der ersten Runde des DFB-Pokals geht der SV Sandhausen als Außenseiter in die Partie gegen den Zweitligisten FC Augsburg, gespielt wird im Carl-Benz-Stadion in Mannheim. In der nächstes Wochenende beginnenden Saison hat der FCA Ambitionen auf den Bundesligaaufstieg, unser SVS möchte nach drei Niederlagen in der Liga wieder Selbstvertrauen zurückgewinnen und dem Favoriten ein Bein stellen. Was folgte, war ein wahrer Pokalkrimi.

Personal: im Vergleich zum enttäuschenden 0:2 gegen Jena rückten Pinto und Stickel in die Mannschaft, Ristic blieb auf der Bank und Dorn war verletzt. Augsburg mit dem ersten Pflichtspiel und vier Neuzugängen.

System: der SVS kehrt zurück zum System mit einer Spitze und spielt im 4-2-3-1. Augsburg im 4-2-2-2.

Spielverlauf: nach zehnminütigem Abtasten ging der Plan von Trainer Leicht, ein frühes Gegentor zu verhindern, nicht auf. Nach einer relativ harmlosen Flanke konnte unser Keeper Löhe den Ball nicht festhalten und Augsburgs Neuzugang Oehrl staubte in der 14. Minute zum 0:1 ab. Doch wer dachte, der FCA gewinnt nun an Sicherheit, sah sich getäuscht. Unser Team kam immer besser ins Spiel und nach einer Freistoßflanke und einer Kopfballvorlage von Pischorn konnte Danneberg in der 20. Minute zum vielumjubelten Ausgleich einköpfen. Danach nahm der SVS weiter das Spiel in die Hand und angetrieben von den starken Ulm und Pinto scheiterte zunächst noch Löning per Kopf, doch vier Minuten später köpfte Ulm nach Pinto-Flanke zum 2:1 ein. Mit diesem überraschenden, aber verdienten Spielstand ging es in die Kabine, Augsburg mit keinen nennenswerten Chancen mehr.

In Halbzeit zwei knüpfte der SVS nahtlos an die Leistung an und in der 51. Minute wurde die Führung sogar ausgebaut. Rohracker drang mit einer super Einzelleistung in den Strafraum ein, wurde gelegt und Pinto verwandelte den fälligen Elfer sicher zum 3:1. Löning bot sich danach sogar noch die Chance zu erhöhen und trotz der eingewechselten Flügelflitzer Ndjeng und Traore konnte der FCA nicht den entscheidenden Druck gegen die gute Sandhäuser Defensive aufbauen - bis zehn Minuten vor Spielende. Nach einer Standardsituation und einem Fallrückzieher von Kapllani senkte sich der Ball zum 3:2 ins Tor. Anschließend verteidigte Sandhausen mit Mann und Maus die Führung, beinahe wäre die Überraschung auch perfekt gewesen, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit der Schock. Schauerte ging nach einer Vorlage unnötigerweise im Strafraum mit der Hand zum Ball, der Schiri zeigte zum Punkt und Nando Rafael verwandelte den Elfmeter sicher zum 3:3, es ging in die Verlängerung.

Der SVS blieb weiterhin auf Augenhöhe mit dem Zweitligisten, die dicken Chancen auf beiden Seiten wurden eher Mangelware. In der 112. Minute tankt sich Oehrl jedoch gegen die SVS-Abwehr durch und scheitert zunächst noch am Pfosten, doch der Nachschuss von Rafael saß, sein zweites Tor zum 3:4. Unser Team bewies jedoch weiterhin große Moral und wurde eine Minute vor Ende der Verlängerung belohnt. Ulms Vorlage köpfte Ristic zum 4:4 ein, der Jubel bei den Sandhäuser Fans und der Mannschaft kannte keine Grenzen mehr. Elfmeterschießen in diesem Drama stand an. Kapllani und Ristic verwandelten auf beiden Seiten noch sicher, doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Der ehemalige Bundesligatorhüter Jentzsch konnte die Elfer von Pischorn und Ulm abwehren, Danneberg zielte übers Tor, da half auch Löhes Parade gegen Rafael nicht mehr, Augsburg war am Ende eines langen Abends der glückliche Sieger.

Fazit und Ausblick: Zwar ein bitteres Ausscheiden für unseren SVS aus dem Pokal Wettbewerb. Doch die Tatsache, dass man dem Zweitligisten phasenweise spielerisch und läuferisch überlegen war, sollte Mut für die kommenden Ligaaufgaben machen, unsere Mannschaft war kaum wiederzuerkennen. Nächsten Samstag geht es um 14 Uhr mit dem Auswärtsspiel beim 1.FC Heidenheim weiter, das nächste Heimspiel in zwei Wochen gegen Dynamo Dresden.

 

Statistik:

SVS: Löhe - Sievers, Pischorn, Schulz, Rohracker (76. Schauerte) - Stickel, Danneberg - Pinto (86. Tausendpfund), Ulm, Fischer - Löning (82. Ristic)

Augsburg: Jentzsch - Verhaegh (46. Ndjeng), Sankoh, Möhrle, Bellinghausen - Sinkiewicz, Brinkmann (74. Kapllani) - Baier, Werner (54. Traore) - Oehrl, Rafael

Tore:
0:1 Oehrl (14.)
1:1 Danneberg (20.)
2:1 Ulm (34.)
3:1 Pinto (51. FE)
3:2 Kapllani (79.)
3:3 Rafael (90+2.HE)
3:4 Rafael (112.)
4:4 Ristic (119.)

Elfmeterschießen:
0:1 Kapllani
1:1 Ristic
1:2 Sinkiewicz
Jentzsch hält gegen Pischorn
1:3 Oehrl
Danneberg schießt übers Tor
Löhe hält gegen Rafael
Jentzsch hält gegen Ulm

Karten: Pischorn, Sinkiewicz (gelb)

Zuschauer: 4500

Schiedsrichter: Seemann (Essen)

Bericht im ZDF http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1114658/Augsburg-nach-Elfmeterschiessen-weiter#/beitrag/video/1114658/Augsburg-nach-Elfmeterschiessen-weiter

 

Quelle: Offizielle Homepage vom SV Sandhausen

 
Langer Bericht im MDR TV
Samstag, 7. August 2010

Nach der 0:2 Niederlage war Freddi natürlich sehr niedergeschlagen. Der ausführliche Bericht der MDR-Augabe der Sportschau zeigt aber, dass er mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein kann. "Natürlich habe ich viele Chancen gehabt, mich auszuzeichnen. Ich bin mit meinem Start in die Serie und meinem Spiel gegen Jena heute auch zufrieden. Aber was hilft es? Lieber würde ich einen Fehler machen wenn wir dafür gewinnen. So stehen wir heute mit leeren Händen da. Aber jetzt müssen wir nach vorne schauen. Am nächsten Samstag steht mit dem DFB-Pokal Spiel gegen Augsburg schon der nächste Knaller auf dem Programm. Darauf konzentriere ich mich jetzt." so Freddis Kommentar. Dort trifft er dann auf seinen ehemaligen Gladbacher Trainer Jos Luhukay.

 

Hier der Link zu dem sehenswerten Bericht:

 

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5081720

 
Eintracht Braunschweig besiegt SV Sandhausen mit 2:0
Donnerstag, 5. August 2010
Durch die Tore von Domi Kumbela und Julius Reinhardt besiegten die Löwen vor 19.000 begeisterten Zuschauern die Gäste aus Sandhausen mit 2:0 und bleiben damit in dieser Saison ohne Punktverlust.


Dritter Spieltag in Liga 3 und gleich ein Top-Spiel im Braunschweiger EINTRACHT-STADION. Das Team von Löwen-Trainer Torsten Lieberknecht empfing den hoch gehandelten und selbsternannten Aufstiegsfavoriten SV Sandhausen.
“Die Mannschaft muss über sich hinaus wachsen.“ waren Lieberknechts motivierende Worte im Vorfeld der Partie.
 
Zu Beginn kamen beide Teams schwer ins Spiel. Die 19.000 Zuschauer sahen in den ersten Minuten eine Reihe von Fehlpässen. Doch die Löwen bissen sich in die Partie hinein und übernahmen nach und nach das Kommando. Nach 11 Minuten wurde es dann zum ersten Mal gefährlich vor dem Tor der Gäste. Marc Pfitzner schickte Domi Kumbela mit einem herrlichen Steilpass. Doch Frederic Löhe im SVS-Tor hatte aufgepasst und war deshalb einen Moment vor dem Eintracht-Stürmer am Ball.

Nach 27 Minuten dann die nächste Einschussgelegenheit für die Blau-Gelben. Diesmal war es Torjäger und Kapitän Dennis Kruppke, der das 1:0 auf dem Fuß hatte, dessen Schuss aus 16 Metern jedoch flach am rechten Pfosten vorbeiging. Vorausgegangen war ein schöner Spielzug über Mirko Boland und Ken Reichel über die linke Angriffsseite. Von der hoch gelobten Gäste-Offensive um Frank Löhning und Regis Dorn war bis dato wenig bis gar nichts zu sehen. Vielmehr war es die Eintracht, die sich weitere Chancen erarbeitete. Kumbela hatte innerhalb von einer Minute gleich zweimal die Führung auf dem Fuß. Erst verpasste er eine Hereingabe von Damir Vrancic, dann kam er nach einer Flanke von Karim Bellarabi nicht mehr richtig mit dem Kopf hinter den Ball (30.).

Wie aus dem Nichts wurde es dann gefährlich vor dem Gehäuse von Marjan Petkovic. Roberto Pinto flankte in den Sechzehner, wo Löhning am höchsten stieg und mit einem wuchtigen Kopfball Petkovic prüfte (42.). Doch der, wie schon in Saarbrücken, starke Eintracht-Schlussmann reagierte mit einer Glanzparade. Jetzt gab es Chancen im Minutentakt - Kruppke lief zweimal allein auf das Tor zu, doch er fand beide Male in Löhe seinen Meister (42./43.).
 
Als die meisten Anwesenden im Stadion schon mit einem 0:0 zur Halbzeit rechneten, klingelte es doch noch einmal. Nach einem Foul an Boland im Strafraum zeigte Schiedsrichter Markus Wingenbach völlig zu recht auf den Elfmeterpunkt. Kumbela behielt die Nerven und verwandelte den Ball mit seinem zweiten Saisontor zur 1:0-Halbzeitführung.

Der Beginn des zweiten Durchganges ähnelte dem der ersten 45 Minuten. Das Spiel war geprägt durch viele Fehlpässe - der Tempofußball hatte erstmal Pause. Deniz Dogan organisierte seine Nebenleute sehr umsichtig, sodass sich die Gäste keine Torchancen erspielten. Eintracht kontrollierte die Partie und erarbeitete sich immer wieder aussichtsreiche Standardsituationen. Doch diese hatten nicht die Gefahr wie zuletzt gegen Dresden und Saarbrücken – zumindest noch nicht. Es dauerte bis zur 78. Minute, als die Zuschauer den nächsten Torschrei auf den Lippen hatten, doch eine schöne Ballstafette über Kruppke und Pfitzner, der aus kurzer Distanz abzog, hielt Gäste-Keeper Löhe klasse.
 
Von Ex-Einträchtler Tim Danneberg, der vor der Saison nach Sandhausen wechselte, war über die gesamten 90 Minuten wenig zu sehen. Eine gelbe Karte (79.) war noch die auffälligste Aktion des Mittelfeldspielers.
In der 82. Minute war der Arbeitstag für Kumbela beendet. Er verließ unter dem Beifall der Zuschauer den Platz.
Doch eine nennenswerte Aktion gab es noch. Nach einer Ecke stand der in der 73. Minute für Bellarabi eingewechselte Julius Reinhardt goldrichtig und nickte aus kurzer Distanz zum 2:0 ein (88.) - die endgültige Entscheidung.
Der SV Sandhausen war also besiegt, die drei Punkte eingefahren. Der Erfolg hätte sogar noch ein Tor höher ausfallen können, doch Boland übersah bei einem Konter den völlig frei stehenden Mathias Fetsch, sodass es am Ende bei dem Zwei-Tore-Vorsprung blieb. Die Mannschaft war über sich hinausgewachsen, genau wie es der Trainer prognostiziert hatte.
Am kommenden Samstag geht es dann zu den “kleinen Bayern“ nach München ins altehrwürdige Stadion an der Grünwalder-Str. Dort werden die Löwen, im Gegensatz zu heute, klarer Favorit sein. 
 
 
SVS erster Tabellenführer der neuen Saison durch 4:1 Auswärtssieg bei Wacker Burghausen
Montag, 26. Juli 2010
Ausgangslage: Die Vorbereitung der 3.Liga ist vorbei. Trainer Frank Leicht und sein Team nutzten die lange Vorbereitungsphase vor der Saison 2010/11, um sich einzuspielen und die Grundlagen für die lange Saison zu legen.

Personal: Den SVS erwischte es verletzungsbedingt gleich mehrfach vor dem Saisonstart. Am schlimmsten der Ausfall von Torjäger Regis Dorn.

System: Beide Teams agierten im „WM System" 4-2-3-1.

Spielverlauf: Auch ohne Regis Dorn stellte sich der SVS rasch als torgefährlich heraus. Neuzugang Frank Löning benötigte 18 Minuten, ehe er das erste Mal zuschlug und den Ball im gegnerischen Kasten unterbrachte. Wacker Burghausen war von dem Rückstand sichtlich geschockt und hatte keine Antwort parat. In der 38. Minute schwächten sich die Burghauser dann auch noch selbst. Nach einem groben Foul schickte Schiedsrichter Marcel Unger Björn Hertl mit Rot frühzeitig vom Platz. Es sollte allerdings noch schlimmer für die Gastgeber kommen, denn in der Nachspielzeit der ersten Hälfte überwand Hackenberg seinen eigenen Keeper Michl zum 0:2 zur Freude für die Fans unsers SVS.
Nach dem Seitenwechsel gelang dem SVS erneut der bessere Start - und wieder stand Frank Löning im Mittelpunkt des Geschehens und bewies Torjägerqualitäten. In der 51. Minute schraubte er die Führung auf 3:0 und schnürte zugleich den ersten Doppelpack in der neuen Saison. Das Spiel schien gelaufen, doch Hess verkürzte für Burghausen kurz darauf (55.) und ließ noch einmal Hoffnung bei den Hausherren aufkommen.
Die Aufholjagd der Burghauser ließ danach jedoch auf sich warten, dies lag aber auch daran, dass der SVS in Überzahl kaum Mühe hatte, den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Mit fortschreitender Spieldauer ließen zudem die Kräfte der Gastgeber nach, so dass der SVS "Dreier" zum Auftakt immer wahrscheinlicher wurde. Als mit David Ulm ein weiterer Neuzugang in der 87. Minute den 4:1-Endstand besorgte, war Burghausens Schicksal besiegelt.

Fazit und Ausblick: Ein Saisonstart nach Maß. 4:1 Auswärtssieg, dazu Tabellenführer. Besser konnte es für den SVS nicht beginnen. Nächste Woche erwartet man am Hardtwald den ersten Kracher der neuen Saison. Kickers Offenbach gastiert am Sa., 31.7., 14 Uhr.

Spielstatistik:

Wacker Burghausen: Michl (46. Vollath)- Holz (46. Eberlein), Hackenberg, Omodiagbe, Halfar - Burkhard, Hertl - Grübl (68. Olumide), Holzer, Cappek - Hess

SVS: Löhe - Sievers, Pischorn, Schulz, Fischer - Danneberg, Schauerte - Pinto, Ulm (90. Blum), Emre (85. Stickel) - Löning (88. Ristic)

Schiedsrichter: Unger (Halle/Saale)


Tore:

0:1 Löning (18.)
0:2 Hackenberg (45./ET)
0:3 Löning (51.)
1:3 Hess (55.)
1:4 Ulm (87.)

gelbe Karten: Hackenberg, Holz - Danneberg

rote Karte: Hertl (38. /grobes Foulspiel) - /

 

Quelle: Offizielle Homepage des SV Sandhausen

 
»Wir freuen uns auf Sandhausen«
Sonntag, 13. Juni 2010

Von Michael Stark

VfL Nagold – SV Sandhausen (Sonntag, 14 Uhr). Auch wenn es nicht um Punkte geht, die Fußballfans aus Nagold und Umgebung dürfen sich eine Woche nach Rundenschluss in der Verbandsliga auf einen echten Knüller freuen.

 

Ehe sich die Spieler in den Urlaub verabschieden, trifft der Verbandsligist am Sonntag um 14 Uhr in einem Freundschaftsspiel im heimischen Eugen-Breitling-Stadion auf den badischen Drittligisten aus Sandhausen. Zustande gekommen ist die Begegnung über Harald Schumacher von der Fußballschule in Freudenstadt.

 

»Darauf freuen wir uns alle«, sagt VfL-Trainer Jörg Wieland. »Das ist nicht irgend ein Testspielgegner, die Sandhausener gehören zum Besten, was es in der kommenden Runde in der 3. Liga gibt. Die wollen in die 2. Bundesliga aufsteigen und haben eine ganze Reihe von Neuverpflichtungens getätigt.«

 

Jörg Wieland, der sich im Bereich des Badischen Fußballverbands bestens auskennt, sieht in den Kurpfälzern eine Mannschaft, die trotz harter Konkurrenz das Zeug dazu hat, den Sprung in die 2. Bundesliga zu schaffen. »Von meinen Spielern brauche ich keinen mehr zu motivieren. Die wollen alle spielen.« Die Qual der Wahl hat der VfL-Coach jedoch deshalb nicht, weil er das Wechselkontingent für Testspiele ausschöpfen und jedem die Chance geben will, gegen die Sandhausener zu spielen.

 

»Es spielen natürlich nur die, die auch in der kommenden Runde für den VfL Nagold spielen«, sagt Jörg Wieland. Das heißt, dass wohl eine sehr junge Nagolder Mannschaft mit zahlreichen bisherigen A-Jugendspielern zum Zuge kommen wird. »Vielleicht nehme ich auch noch einen oder zwei Spieler von zweiten Mannschaft dazu«, meint Jörg Wieland. Keine Gedanken macht man sich in Nagold darüber, wie die Begegnung ausgehen wird. Auf ein schönes und temporeiches Spiel hofft der Nagolder Trainer schon im Interesse der Fans. Vielleicht hat ja der eine oder anderen Nagolder dabei auch ein persönliches Erfolgserlebnis.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote  

 
Freddi unterstützt Wiehler Kicker bei Sponsorenlauf
Donnerstag, 27. Mai 2010

Wiehl - Der FV Wiehl führt morgen eine Aktion zugunsten des vereinseigenen Jugendcafés durch und erhält dabei prominente Mithilfe

 

„Es ist an der Zeit, dass wir den in die Jahre gekommenen Jugendraum umgestalten, damit unseren Spielern ein Raum zur Verfügung steht, in dem es Spaß macht, sich auch nach dem Training zusammenzusetzen“, begründet Jugendleiter Ralf Jeschonnek die Aktion. „Wir sind deshalb sehr froh, dass Freddy uns dabei hilft.“ Der Mönchengladbacher Bundesliga-Torwart Frederic Löhe kommt morgen zur Walter-Lück-Sportanlage, um seinem alten Verein unter die Arme zu greifen. Der Fußballverein möchte fast 20 Jahre nach dem Erstbezug sein Jugendcafé modernisieren lassen und veranstaltet deshalb einen Sponsorenlauf „Rund um die Eichhardt“, bei dem Spieler und Gäste des Vereins durch „Rundenlaufen“ möglichst viel Geld für den guten Zweck einnehmen wollen. Bürgermeister Werner Becker-Blonigen gibt gegen 17 Uhr den Startschuss zu der Veranstaltung. Anschließend beginnt Vereinsvorstand Manfred Noss zusammen mit den Bambini die ersten Runden zu drehen. Anschließend können die Teilnehmer gegen Löhe ausprobieren, ob sie einen Bundesligatorwart per Elfmeter bezwingen können. Den Teilnehmer mit den meisten gelaufenen Runden erwartet als Lohn ein Originaltrikot von Borussia Mönchengladbach.

 

Quelle: Oberberg Aktuell

 
Nah am Abgrund
Sonntag, 18. April 2010

Nach der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen die SV Elversberg 07 spitzt sich der Kampf um den Klassenerhalt für die Borussen-Amateure zu. Dabei geben die Ergebnisse der Abstiegskonkurrenten, aber auch die Leistungssteigerung der personell gebeutelten Horst Wohlers Elf dennoch Hoffnung auf ein erfolgreiches Saisonfinale.

 

Marcel Podszus raufte sich die Haare. Nur wenige Zentimeter fehlten dem Mittelstürmer zum Torerfolg, nachdem er zuvor aus kurzer Distanz knapp am linken Torpfosten vorbei zielte. Elversberg-Keeper Matthias Kuhn wäre machtlos gewesen. Die Szene in der Schlussminute der Begegnung der Borussen-Amateure gegen die SV Elversberg 07 war sympthomatisch für eine aus Borussen-Sicht von Anfang an unter ungünstigen Vorzeichen stehende Partie. Der im Vergleich zur erfolgreich bestrittenen Worms-Begegnung auf vier Positionen veränderte und mit Ausnahme von Jan-Ingwer Callsen-Bracker ohne Zuwachs von der Lizenzspielermannschaft Vorlieb nehmende VfL mühte sich im Duell gegen die mit einer Erfolgsserie von sechs ungeschlagenen Spiele angereisten Saarländer von der ersten Minute an mit viel Eifer und Engagement.

 

Vor den Augen geballter Fußballprominenz (Gerd vom Bruch, Rudi Gores, Arie van Lent, Christian Ziege) bestimmten die im Mittelfeld mit Debütant Julian Korb angetretenen Borussen von Anfang an die Partie gegen die favorisierten Gäste. Doch war es die Durchschlagskraft im Angriff, die den Borussen vollends abging und den Gästen in die Karten spielte. So war es Gästestürmer Jeton Arife, der in der Anfangsphase (8. Minute) erstmals den prächtig reagierenden Frederic Löhe im Borussentor zum Einsatz zwang.

 

Fortan mühten sich die von dem auffällig agierenden Ekrem Engin angetriebenen Borussen erfolgreich um Spielkontrolle. Die vermeintliche Überlegenheit endete jedoch spätestens am Strafraum, wo Sturmführer Marcel Podzsus sich zwar redlich mühte, jedoch oftmals auf sich alleine gestellt war. Dabei entpuppte sich der für den verletzten Guiseppe Pisano erstmals in der Startelf stehende Marcel Platzeck nur im ersten Spielabschnitt der ersten Halbzeit als adäquater Sturmpartner des Sturmroutiniers.

 

Anders die Gäste, bei denen Emre Güral zunächst in der 23. Spielminute eine durch Frederic Löhe vereitelte Großchance liegen ließ, um wenige Minuten später nach einem zuvor erfolgten Pressschlag in Strafraumhöhe völlig freistehend vor Löhe erfolgreich abzuschließen.

 

Um den Ausgleichstreffer noch vor dem Halbzeitpfiff bemüht, verzettelten sich die Borussen nach teilweise gelungenem Spiel spätestens in Strafraumhöhe, so dass Gästekeeper Matthias Kuhn sein Tor nicht ernsthaft in Gefahr sah.

 

Mit dem debütiernden U19-Akteur Elias Kachunga für den nicht überzeugenden  Matthias van de Weth mühte sich die Borussia im zweiten Spielabschnitt um Ergebniskorrektur. Wenngleich erneut optisch überlegen, mangelte es dem VfL weiterhin an Effektivität. Gelungene Kombinationen im Mittelfeld über den sich erstaunlich behauptenden  Julian Korb, dem galligen Ekrem Engin und den stets von hinten treibenden Benjamn Baltes setzten den Gegner unter Druck, ohne ihn jedoch aus dem Spiel zu nehmen. Im Gegenteil - so waren die schnörkellos und mit viel Selbstvertrauen agierenden Gäste mit ihrem schnellen Konterspiel eine stetige Gefahr für das von Frederic Löhe vor einer nicht immer sattelfest wirkenden Abwehr wachsam gehütete VfL-Tor. Jeton Arife war es schließlich in der 60. Spielminute vorbehalten, den Deckel auf die Partie zu machen, doch scheiterte er aussichtsreich eher kläglich am Pfosten. Glück für die Borussia, die mit Niclas Dams für den am Ende überforderten Marcel Platzeck nochmals taktisch umstellte (64. Spielminute) und zur Schlussoffensive blies.

 

Kurze Zeit später war es dann eine vermeintliche Fehlentscheidung des Schiedsrichters Andreas Bischof, der das offensichtliche Handspiel der Gäste im eigenen Strafraum als nicht absichtlich wertete, und damit  die Gemüter erhitzte. In einer drangvollen Schlussphase berannte der VfL dann noch das Tor der sich vergeblich um Entlastung mühenden Gäste und scheiterte dabei in letzter Minute noch an dem Schusspech von Stürmer Marcel Podszus.

 

Vor dem richtungsweisenden Kellerderby bei Eintracht Trier (Freitag, 19.00 Uhr) bleibt die U23, Tabellenvierzehnter mit nunmehr drei Punkten Abstand zum ersten Abstiegsplatz. Dabei profitierte die Borussia von den aus Borussen-Sicht positiven Resultaten der direkten Abstiegskonkurrenz (lediglich Schalke 04 II konnte mit einem Unentschieden den Punkteabstand verkürzen).

 

Stimmen um Spiel:

Borussias U23-Trainer Horst Wohlers: »Unser Manko ist die Chancenverwertung. Leider wurde der aus meiner Sicht klare Handelfmeter vom Schiedsrichter nicht gegeben. Uns fehlt in dieser Situation dann auch ein wenig das Glück. Erfreulich ist das gelungene Debüt von Julian Korb und die Resultate der Konkurrenz, die letztlich an unserer Tabellensituation trotz der unverdienten Niederlage nicht viel ändert.«

 

Gästetrainer Günter Erhardt: »Man hat gesehen, warum wir zuletzt so wenig Gegentore bekommen haben. Leider haben wir es versäumt, unsere Konter spielentscheidend auszuspielen. So haben wir die Borussia im Spiel gehalten. Die strittige Handelfmeterszene habe ich nicht eindeutig gesehen, jedoch glaube ich, dass der Schiedsrichter richtig lag, da die Hand aus meiner Sicht nicht zum Ball ging. Prinzipiell bin ich aber der Meinung, man sollte seine Tore aus dem Spiel heraus erzielen um nicht auf derartige Entscheidungen angewiesen zu sein. Die Borussia war zwar optisch überlegen, doch hatten wir in beiden Halbzeiten die eindeutigeren Chancen. Unser Sieg war verdient.«

 

Ex-Kult-Stadionsprecher Rolf Göttel: »Wir hatten zahlreiche Chancen, aber das Tor nicht getroffen. Das ist in der aktuellen Situation gefährlich.«

 

Matthias van der Weth: »Wir hatten viele Chancen. Leider haben wir sie nicht verwertet. Meine sportliche Zukunft ist noch völlig offen. Mein Berater ist in Gesprächen. Es gibt aber noch nichts zu vermelden.«

 

Lars Schuchhardt: »Das Ergebnis ist schade für uns. Zu meinem eventuellen Verbleib bei der Borussia kann ich noch nichts sagen. Erst einmal steht der Klassenerhalt im Vordergrund und erst dann wird sich entscheiden, wohin die Reise geht.«

 

Gerd vom Bruch: »Für die Borussia ist es sehr wichtig, dass die U23 die Regionalliga-Zugehörigkeit erhält. Wie will man talentierten Jungen denn sonst die Perspektiven schmackhaft machen?«

 

Rudi Gores: »Soweit es mir die Zeit erlaubt, besuche ich die Spiele der U23-Mannschaft. Die Borussia sollte sich mal Gedanken machen, ob das Grenzlandstadion, in dem manchmal mehr Ordner als Zuschauer anwesend sind, die richtige Spielstätte ist. Die Regionalliga-Spiele haben einen anderen Rahmen verdient.«

 

Die Kurzstatistik zum Spiel:

Borussia Mönchengladbach II: Löhe - Baltes, Callsen-Bracker, Heubach, Pirschel - Vogel (83. Dams), Korb - von der Weth (46. Kachunga), Engin - Platzek (64. E. Schaaf), Podszus

Tor: 0:1 Güral (27.)

Zuschauer: ca. 300 im Rheydter Grenzlandstadion

 

Quelle: torfabrik.de

 
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